Stille Feiertage im November: Was in Köln erlaubt ist und was nicht
Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag fallen 2026 auf Sonntage. Was dann bei Märkten, Kirmes, Partys und Kneipen gilt, im Überblick.

Der November in Köln ist nicht nur Vorfreude auf den Elften im Elften. Er hat auch drei sogenannte Stille Feiertage, und die fallen 2026 alle auf einen Sonntag. Die Stadt Köln hat jetzt noch mal zusammengefasst, was das NRW-Feiertagsgesetz an diesen Tagen erlaubt und was nicht. Wir haben das Wichtigste für euch sortiert, damit ihr eure Wochenenden sauber planen könnt.
Die drei Termine
- Allerheiligen: Sonntag, 1. November 2026
- Volkstrauertag: Sonntag, 15. November 2026
- Totensonntag: Sonntag, 22. November 2026
Allerheiligen und Totensonntag: Bis 18 Uhr ist Ruhe
An diesen beiden Sonntagen sind jeweils von 5 bis 18 Uhr Märkte und gewerbliche Ausstellungen nicht erlaubt, dazu zählen auch Tausch- und Züchterbörsen oder Briefmarkenmärkte. Dasselbe gilt für Sportveranstaltungen, Pferderennen, Zirkus, Volksfeste und Freizeitanlagen, in denen getanzt oder Artistik gezeigt wird.
Das merkt ihr ganz praktisch: Die Deutzer Herbstkirmes am Rheinufer hat an ihrem letzten Tag, Allerheiligen, laut Stadtportal erst ab 18 Uhr geöffnet. Wer am Sonntag also noch einmal Riesenrad fahren will, geht am besten zum Sonnenuntergang rüber an den Rheinboulevard und dann auf die Kirmes. Und am Totensonntag haben mehrere Weihnachtsmärkte in der Innenstadt zu oder öffnen erst abends, mehr dazu in unserer Übersicht zu den Kölner Weihnachtsmärkten.
Gut für alle Jecken und Partygänger: Halloween fällt auf Samstag, den 31. Oktober. Die Einschränkungen für Allerheiligen beginnen erst um 5 Uhr am Sonntagmorgen.
Volkstrauertag: Hier sind die Regeln am strengsten
Am 15. November sind von 5 bis 13 Uhr Märkte, gewerbliche Ausstellungen, Sportveranstaltungen und Volksfeste verboten. Auch Spielhallen und Wettbüros bleiben in dieser Zeit zu. Von 5 bis 18 Uhr sind außerdem Musik- und Unterhaltungsprogramme jeder Art untersagt, ausdrücklich auch in Kneipen, Gaststätten und Diskotheken. Das betrifft auch unterhaltsame Stadtführungen sowie Theater, Oper, Musical, Ballett und Puppenspiel, sofern sie nicht religiös oder ernst gehalten sind. Kölsch trinken in der Kneipe geht natürlich trotzdem, nur eben ohne Programm. Ab 18 Uhr ist wieder alles erlaubt.
Was an jedem Sonn- und Feiertag gilt
Wie an allen Sonntagen sind auch an den Stillen Feiertagen den ganzen Tag Waschsalons, Autowaschanlagen, Fahrschulen und Videotheken zu. Auch Umzüge sind nicht erlaubt, den Umzugswagen also lieber für Samstag buchen. Erlaubt bleibt dagegen, was der Erholung dient: Sauna, Solarium und Fitnessstudio dürfen öffnen.
Fragen? Das Ordnungsamt hilft
Wer eine Veranstaltung plant und unsicher ist, kann sich beim Ordnungsamt der Stadt Köln unter 0221/221-29879 melden. Ausnahmen von den Verboten genehmigt nur die Bezirksregierung Köln, und das auch nur in dringenden Fällen.
Unser Tipp
Nutzt die ruhigen Sonntage für einen Herbstspaziergang. An Allerheiligen zünden viele Kölnerinnen und Kölner auf Friedhöfen wie Melaten Grablichter an, gerade in der Dämmerung ist das ein stiller, schöner Moment. Und wenn ihr danach noch Hunger habt: Restaurants und Kneipen haben ganz normal geöffnet.
Alle Angaben laut Pressemitteilung der Stadt Köln vom 23. Oktober 2026 und Stadtportal koeln.de, Stand 24. Oktober 2026.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. So arbeiten wir. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].