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Ritter und Kürbisse: Mittelalterliches Gutsfest auf Gut Leidenhausen

Am Wochenende lädt Gut Leidenhausen in Porz-Eil zum kostenlosen Mittelalterfest mit Rittern, Falknern, Stockbrot und Kürbisschnitzen ein.

Von VEEDELCGN Redaktion · Veröffentlicht am

Ritter, Kräuterfrauen und jede Menge Kürbisse: Am Wochenende verwandelt sich Gut Leidenhausen in Porz-Eil wieder in ein mittelalterliches Spektakel. Am Samstag, 24. Oktober, und Sonntag, 25. Oktober, steigt dort das Mittelalterliche Gutsfest mit Kürbisschnitzen. Der Eintritt ist frei, anmelden müsst ihr euch nicht. Los geht es laut Stadt Köln jeweils ab 11 Uhr, Veranstaltungsportale nennen 17 Uhr als Ende.

Wer dahintersteckt

Eingeladen haben das Umweltbildungszentrum Leidenhausen, der NABU Köln, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Bienenzuchtverein Porz. Die Stadt Köln führt das Fest in ihrem Veranstaltungskalender, organisiert vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen. Heißt: kein kommerzieller Mittelaltermarkt, sondern ein Familienfest mit Natur-Schwerpunkt.

Das erwartet euch

Herzstück ist das Kürbisschnitzen. Die Kürbisse könnt ihr direkt vor Ort kaufen, der Preis hängt von der Größe ab. Wer lieber mit Pinsel als mit Messer arbeitet, macht bei der herbstlichen Malaktion mit, bei der es nebenbei Infos zum Jahreszeitenwechsel und zur heimischen Pflanzenwelt gibt. Dazu kommen Stockbrot am Feuer und Stände, an denen altes Handwerk gezeigt wird. Laut dem Familienmagazin Känguru sind außerdem Falkner, Bogenschützen, Hexen und Geschichtenerzähler dabei, und beim Lanzenstechen zeigen die Ritter, was sie draufhaben. Kostüme sind ausdrücklich erwünscht. Wer also noch ein Burgfräulein- oder Ritteroutfit im Keller hat: rausholen!

Ein Rittergut mitten im Grünen

Die Kulisse passt perfekt. Gut Leidenhausen ist ein ehemaliger Rittersitz und steht unter Denkmalschutz, heute ist dort ein Zentrum für Natur- und Umweltbildung untergebracht. Im Haus des Waldes, einer umgebauten Scheune auf dem Gelände, läuft seit März 2026 die Ausstellung „Wald schützen – Mach mit!“. Sonntags hat das Haus regulär von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Wer nach dem Fest noch Luft hat, kann direkt in die Wahner Heide oder Richtung Königsforst spazieren.

So kommt ihr hin

Am entspanntesten geht es mit Bus und Bahn. Die Buslinien 151 und 152 halten an „Eil, Heumarer Straße“, von dort sind es noch rund 20 Minuten zu Fuß. Alternativ fahrt ihr mit der Linie 9 bis zur Endhaltestelle Königsforst und steigt dort in den Bus 423 bis zur Haltestelle „Gut Leidenhausen“. Mit dem Auto geht es über die A3 (Ausfahrt Köln-Königsforst) oder die A59 (Ausfahrt Porz/Grengel). Geparkt wird auf den Parkplätzen am Hirschgraben, direkt am Gut gibt es keine Besucherparkplätze. Wichtig: An den Festtagen gelten die üblichen Zufahrtsgenehmigungen der Stadt nicht, eine Zufahrt muss beim Veranstalter beantragt werden.

Unser Tipp

Plant den Sonntag ein. In der Nacht von Samstag auf Sonntag endet die Sommerzeit, die Uhren werden um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Ihr bekommt also eine Stunde extra Schlaf geschenkt und seid trotzdem pünktlich um 11 Uhr beim Kürbisschnitzen. Die KVB fährt in der Nacht übrigens wie gewohnt, auch die Fahrten in der zusätzlichen Stunde finden statt. Und wenn ihr danach noch Kirmes wollt: Seit Samstag läuft am Deutzer Rheinufer das Herbstvolksfest.

Quellen

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. So arbeiten wir. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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